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Walnussöl (Juglans regia)

Gut für: Gehirnleistung, Depressionen, Haut, Lernfähigkeit, senkt den Cholesterinspiegel und Blutdruck, fördert die Fließeigenschaften des Bluts, wirkt Entzündung entgegen 

Haltbarkeit:

In dunkler Flasche und im Kühlschrank ca. 8 Monate

Geschmack / Geruch:

Feines, aromatisches Nussaroma

Farbe:

Goldgelb

Küche:

Feinschmeckeröl zu Wurzel-, Hülsen- und Gemüsegerichten, Salate, beliebt in der französischen Küche

Verwendung im Handel:

Speiseöl, Nahrungsergänzung, Kosmetikprodukte, Malfarben für Künstler

Ölgehalt 

Gesättigte Fettsäuren:

8%

Einfach ungesättigte Fettsäuren (Ölsäure, Omega 9):

15,8%

Linolsäure (2-fach ungesättigt; Omega 6) :

57,8%

Alpha-Linolensäure (3-fach ungesättigt; Omega 3):

13,5%

Gamma-Linolsäure (3-fach ungesättigt; Omega 6) :

6

Beschreibung 

Der Walnussbaum (Juglans regia L.) ist ein mächtiger, bis zu 25 m hoher und 15 m breiter Nussbaum, der ursprünglich aus Südostasien stammt und heute auch in Mitteleuropa, Russland, Türkei und USA heimisch ist. In der antiken griechischen und römischen Mythologie betrachtete man die Walnuss als Speise der Götter, weshalb sie bei den Griechen dem Zeus und bei den Römern dem Jupiter geweiht war.

Betrachtet man den Kern der Walnuss, besitzt dieser eine auffallende Ähnlichkeit mit dem menschlichen Gehirn. Sogar die Trennung zwischen linker und rechter Gehirnhälfte ist der Natur perfekt gelungen. Nach der Signaturenlehre (die Heilkräfte einer Pflanze von ihrem Äußeren ablesen) gibt dieses Aussehen einen Anhaltspunkt dafür, dass die Walnuss eine positive Wirkung auf das menschliche Gehirn hat. Tatsächlich besitzen die Walnuss und das Walsnussöl viele Stoffe, die es zu einer wertvollen "Gehirnnahrung" machen.

Anwendungsgebiete / Aufgaben

  • Walnussöl enthält einen Mix aus Vitamin B1, B2, B6 und E, sowie Omega-3 Fettsäuren, Lecithin und Cholin. Dieses Zusammenspiel der Vitalstoffe fördert die Funktion der Nervenzellen und schützt die Wände der Blutgefäße davor, dass sich verengende Plaques ansammeln.
     

  • Sein Vitamin E ist ein wirksamer Radikalenfänger, der verhindert, dass die Nervenzellen im Gehirn durch Oxidation geschädigt werden (wichtig z.B. bei der Verhütung von Alzheimer).
     

  • Essentielle Fettsäuren und Lezithin sind wichtiger Bestandteil unseres Gehirns. Die  Wände der Nervenzellen bestehen hauptsächlich aus ihnen und auch die Produktion und Freisetzung gewisser „Glücksbotenstoffe“ wie Serotonin (einem Neurotransmitter) ist abhängig von gesunden Fettsäuren.
     

  •  Zu erwähnen ist noch, dass keine andere Nuss soviel Vitamin B 6 enthält. Vitamin B6 (Pyridoxin) wirkt an der Synthese von Fetten für die Myelinschicht (Markscheide, Myelinscheide) mit. Bei Störungen kann es zu Nervenstörungen wie z.B. Kribbeln, Hautveränderungen, Taubheit, Gefühllosigkeit oder sogar zu Nervenentzündungen (z.B. Multiple Sklerose) kommen. Sind dagegen genügend essentielle Fettsäuren und Vitamin B6 vorhanden, werden die Nervenzellen geschützt und so die reibungslose Übertragung von Informationen  von einer Nervenzelle zur anderen optimiert. Auch bei der Synthese von Neurotransmittern spielt dieser Vitalstoff eine Rolle, so dass sich auch hier Fettsäuren und Vitamin B6 als „Doppelpack“ ideal ergänzen. Zudem hat Walnussöl mit 13,4 g / 100 g den höchsten Gehalt an Omega-3 Fettsäuren aller Nussöle und auch das Verhältnis Omega 6 zu Omega 3 ist mit 4:1 fast ideal.

„Walnüsse enthalten ein- und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, vor allem die wichtigen Omega-3-Fettsäuren, die sich positiv auf den Blutfettspiegel auswirken. Außerdem Eiweiß, Ballaststoffe und die Vitamine B1, B2 und B6. Walnusskerne und Walnussöl sind sowohl Gehirn- als auch Nervennahrung, fördern die Konzentrationsfähigkeit und eine ausgeglichene Stimmung. Walnussöl ist auch ein Kosmetikum; es zieht gut in die Haut ein und macht sie geschmeidig“.

 

Quelle: Bayerischer Rundfunk: Online-Ratgeber der Sendung Querbeet, 2003

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