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Nachtkerzenöl (Oenothera biennis)Gut für: Hautkrankheiten, allergische Erkrankungen, Entzündungsneigung, Wechseljahrsbeschwerden
Ölgehalt
Beschreibung
Die Heimat der Nachtkerze (Oenothera biennis) liegt ursprünglich in Nordamerika, wo sie in der Prärie auf trockenen, steinigen Böden und Böschungen wächst. Die krautige zweijährige Staude wird ca. 1 m hoch und besitzt große, gelbe Blüten. Ihren Nahmen verdankt sie dem aufrechten Wuchs, der an eine Kerze erinnert und ihren Blütenkelchen, die sich erst am Abend öffnen und von Nachtfaltern befruchtet werden. Das Öl wird aus den reifen Samen der Samenkapseln gewonnen. Für nur ein Gramm Öl werden ca. 10.000 Samenkapseln benötigt.
Nachtkerzenöl hat mit 9% einen besonders hohen Anteil an der gamma-Linolensäure. Der Körper kann diese Fettsäure zwar aus der Linolsäure selbst herstellen, ►aber das für die Umwandlung benötigte Enzym Delta-6-Desaturase ist bei vielen Menschen durch verschiedene Faktoren gehemmt oder überhaupt nicht mehr vorhanden. Fehlt die gamma-Linolensäure, können verschiedene Gewebshormone, darunter auch Eicosanoide der Serie 1 (z.B. Prostaglandin E1), nicht oder nur unzureichend gebildet werden. Dies führt fast immer zu erheblichen Missempfindungen bis hin zu schweren Krankheiten.
Anwendungsgebiete / Aufgaben
Neben der Behebung von Mangelerscheinungen, die auf einen zu niedrigen gamma-Linolensäure-Gehalt schließen lassen, hat sich Nachtkerzenöl in der Naturheilkunde vor allem ►als ein gutes Therapeutikum bei Wechseljahrsbeschwerden und Hautkrankheiten erwiesen.
Tipp: Bei Hautkrankheiten ist es besonders wichtig, die Zellen von außen und innen mit der gamma-Linloensäure zu versorgen. 1 2 3 4 5 6 [7] 8 9 10 11 12 13 14 15
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