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Broschüre über die
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der Fettsäuren
und welche uns krank
machen

 

 

Mandelöl (Prunus dulcis)

Gut für: Haut, Herz-Kreislauf, Verdauung

 

Haltbarkeit:

In dunkler Flasche und im Kühlschrank ca. 12 Monate

Geschmack / Geruch:

Mild, arttypisch nach Mandeln

Farbe:

Goldgelb

Küche:

Rundet Reisspeisen ab, für Salat- und Fonduesoßen, Müsli

Verwendung im Handel:

Speiseöl, klassisches Kosmetik- und Massageöl,  Öl- und Aromabäder, Shampoos,  Nahrungsmittel- und Süßwarenindustrie

 

Ölgehalt

 

Gesättigte Fettsäuren:

8%

Einfach ungesättigte Fettsäuren (Ölsäure, Omega 9):

74%

Linolsäure (2-fach ungesättigt; Omega 6) :

17,8%

Alpha-Linolensäure (3-fach ungesättigt; Omega 3):

0,2%

Gamma-Linolsäure (3-fach ungesättigt; Omega 6) :

-

 

Beschreibung

 

Der Mandelbaum kommt ursprünglich aus Asien, aber bereits in der  Steinzeit lassen sich Mandelbäume im Nahen Osten und in Griechenland nachweisen. Belege für den großflächigen Anbau findet man bei den alten Griechen, weshalb die Mandel von den Römern auch als "griechische Nuss" bezeichnet wird. Botanisch zählt der Mandelbaum zu den Rosengewächsen (Rosaceae). Sein Samenkern ist aber keine Nuss, wie allgemein angenommen wird, sondern eine Steinfrucht.

 

Nach der spektakulären Mandelblüte im Frühjahr wachsen süße und bittere Mandeln heran. Für den menschlichen Verzehr sind nur die süßen Mandeln geeignet, da Bittermandeln einen hohen Anteil an Amygdalin haben. Dieses Glykosid (Zuckerverbindung) setzt durch enzymatische Spaltung Benzaldehyd (verantwortlich für den Bittermandelgeruch) und die giftige Blausäure frei. Verwendung findet die Bittermandel, denen die Blausäure chemisch entzogen wird, vor allem als Essenz oder Bittermandelöl zum Aromatisieren von Speisen.

 

Süße Mandeln sind mild-aromatisch mit einem leicht süßlichen Geschmack und völlig ungiftig. Verwendung finden sie in der Nahrungs- und Süßspeisenindustrie, in der Aromatherapie, als Bestandteil von Massageölen sowie Haut- und Haarpflegemitteln.

 

Als mildes Öl in der Küche hat es einen fast neutralen, leicht nussigen Geschmack, der den Eigengeschmack von Speisen und Salate nicht überlagert.

 

Anwendungsgebiete / Aufgaben von süßem Mandelöl

  • Mandelöl enthält etwa so viel Ölsäure wie Olivenöl, welches bekanntermaßen Herz, Kreislauf und Gefäßsystem schützt, die Gallenproduktion anregt und die Verdauung von schwer verträglichen Nahrungsstoffen erleichtert.  
     

  • Die Ölsäure hat sich aber auch als wirksam gegen Brustkrebs erwiesen. In Laborversuchen verringerte sie das sehr aggressive Krebsgen Her-2/neu in seiner Aktivität um 46%. Das Gen ist laut Forscher der Northwestern Universität in Chicago bei 20-25% aller Brustkrebspatienten überaktiv.
     

  • Mandelöl ist seit dem Altertum für seine hervorragenden Hautpflegeeigenschaften bekannt. Es ist für alle Hauttypen geeignet. Die trockene, schuppige und zu Juckreiz neigende Haut profitiert aber am meisten. Das Öl enthält einen haut-schützenden Mix aus Vitamin A, E, B-Vitaminen und den Mineralien Kalium, Phosphor, Kalzium, Mangan, Magnesium, Schwefel, Natrium und Eisen. 
     

  • Der hohe Anteil an Ölsäure, welcher natürlicher Bestandteil des Hautfettes ist, pflegt die Haut und macht sie zart, weich und geschmeidig. Da Mandelöl sehr gut verträglich ist, profitiert auch die gereizte Haut von Allergikern und Babys. Dazu trägt auch die Palmitinsäure (Anteil 7%) bei, die ein wichtiger Bestandteil des Säureschutzmantels ist und das Eindringungsvermögen für Wirkstoffe verbessert. Gemischt mit Aprikosenkernöl hilft es gegen Cellulite und zur Vorbeugung von Schwangerschaftsstreifen. 
     

  • Durch den hohen Gehalt an Vitamin E kann die Haut mehr Feuchtigkeit speichern und als "Radikalenfänger" beugt es vorzeitiger Alterung vor.  
     

  • Wird Mandelöl in die Haare eingearbeitet, so hat es die Eigenschaft, sich als hauchdünner Film um jedes einzelne Haar zu legen und verhilft trockenem und geschädigtem Haar so zu Glanz und Geschmeidigkeit.
     

  • Das im Öl enthaltene Mandelprotein ist dem Haarkreatin sehr ähnlich und macht das Haar widerstandsfähiger gegenüber Umwelteinflüssen und chemischen Belastungen durch Tönen, Färben, Bleichen und Haarsprays.

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