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Ölpressung ohne
Sauerstoff,
Licht und
Hitze

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Natives Kokosfett und Kokosöl – das beste Öl für die Küche

Ausführliche Informationen à

Die in diesem Buch bisher vorgestellten Pflanzenöle sind für das Backen, Braten, Backen oder sogar Frittieren nicht nur viel zu wertvoll, sie neigen auch dazu, durch Hitze, Licht und Luft zu verderben. Einerseits können durch die Sauerstoffzufuhr freie Radikale entstehen, andererseits fördert Hitze die Umwandlung der ungesättigten Fettsäuren in trans-Fettsäuren.

Anders Kokosfett – es bringt aufgrund seiner Zusammensetzung eine Reihe günstiger Eigenschaften für die heiße Vollwert-Küche mit. Es neigt nicht zur Oxidation und ist deshalb mindestens ein Jahr lang haltbar. Darüber hinaus ist bei Kokosfett die Gefahr, dass durch die Hitze beim Kochen und Braten trans-Fettsäuren entstehen, äußerst gering, da es fast nur gesättigte Fettsäuren enthält. Allgemein hat Kokosfett einen angenehm nussartigen Geschmack, wodurch es sich auch als bekömmlicher und wohlschmeckender Brotaufstrich und Butter- bzw. Margarineersatz eignet.

Beim Kokosfett sind es außerdem die seltenen mittelkettigen Fettsäuren (MCT-Fette), die diese Pflanze interessant macht.

Anwendungsgebiete / Aufgaben der kurz- und mittelkettigen Fettsäuren

  • Trotz eines hohen Anteils an gesättigten Fettsäuren hat Kokosfett keinen negativen Einfluss auf den Cholesterin- und Triglyceridspiegel.

  •  Kokosfett ist sehr leicht verdaulich und deshalb ideal für Menschen mit einem geschwächten Verdauungssystem.

  •  Kurz- und mittelkettige Fettsäuren haben weniger Kalorien als andere Fette und heben den Grundumsatz. Sie sind deshalb im Austausch gegen andere Fette eine wertvolle Abnehmhilfe.

  •  Bestimmte Bakterien reagieren empfindlich auf mittelkettige Fettsäuren und werden von ihnen in der Verbreitung gehemmt. 

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