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Ölpressung ohne
Sauerstoff,
Licht und
Hitze

Broschüre über die
lebenswichtigen und
Funktionen
der Fettsäuren
und welche uns krank
machen

 

 

Aprikosenkernöl (Prunus armeniaca) 

Gut für: Haut

 

Haltbarkeit:

In dunkler Flasche und im Kühlschrank ca. 12 Monate

Geschmack / Geruch:

Mild, schmeckt ähnlich wie Mandelöl

Farbe:

Goldgelbes Öl

Küche:

Nicht erhitzen! Rundet Reisspeisen ab, für Salat- und Fonduesoßen, Müsli

Verwendung im Handel:

Basisöl zur Massage und Hautpflege, Öl- und Aromabäder, Shampoons,  wird selten als Speiseöl oder in der Nahrungsmittel- und Süßwarenindustrie verwendet

 

Ölgehalt

 

Gesättigte Fettsäuren:

8,7%

Einfach ungesättigte Fettsäuren (Ölsäure, Omega 9):

64,0%

Linolsäure (2-fach ungesättigt; Omega 6) :

27,0%

Alpha-Linolensäure (3-fach ungesättigt; Omega 3):

0,3%

Gamma-Linolsäure (3-fach ungesättigt; Omega 6) :

-

 

Beschreibung:

 

Obwohl man es ihr nicht ansieht - die Aprikose ist der Mandel in sehr vielen Aspekten ähnlich. Wie die Mandel zählt sie zu den Rosengewächsen. Auch sie hat wunderschön leuchtende Blüten, sie stammt ebenfalls aus China und die  Fettsäurenzusammensetzung sowie das Aussehen der Steinkerne sind fast identisch.  

 

Die Ur-Aprikose oder wie sie in Österreich und Südtirol genannt wird, die Marille, wurde erstmals vor ca. 5000 Jahren in China kultiviert. Heute ist sie in allen Gegenden der Welt, die ein trockenes und warmes Klima haben, heimisch. Hauptlieferant für den europäischen Markt ist die Östliche Türkei (Gebiet um Malatya) gefolgt von Mittelmeerländern wie Spanien, Italien, Frankreich und Griechenland. Anbaugebiete gibt es aber auch in Österreich, Südtirol und in der Schweiz.

 

Die Ähnlichkeit zu der Mandel spiegelt sich auch in den Kernen wieder. Es gibt süße und bittere Aprikosenkerne und das daraus gewonnene Öl ist kaum vom Mandelöl zu unterscheiden. Anders wie bei den Mandeln sind die bitteren Kerne aber nicht giftig und das daraus hergestellte Öl ist von den süßen Kernölen kaum zu unterscheiden.

 

Anwendungsgebiete / Aufgaben

  • Durch die ähnliche Fettsäurenzusammensetzung und dem unaufdringlichen Geruch sind die kosmetischen und hautregenerierenden Eigenschaften fast identisch mit Mandelöl.
     

  • Das Besondere an den Aprikosenkernen sind die Stoffe Pangamsäure (Pangamat, Vitamin B15) und  Amygdalin (Laetrile, Vitamin B17). Beide Stoffe kann man erst durch das Kauen, Mahlen oder Pressen der Kerne für den Organismus nutzbar machen.

Vitamin B15 wirksam gegen Sauerstoffmangel

Die Pangamsäure verbessert vor allem die Sauerstoffversorgung der Zellen und unterstützt die Lebertätigkeit. Damit wird die allgemeine Leistungsfähigkeit erhöht, die Entgiftung und Muskelkater und -krämpfe bei starker körperlicher Anstrengung vermindert.

Vitamin B17 in der alternativen Krebstherapie

Vitamin B17 ist in der konventionellen Heilkunde nicht unumstritten, da es neben zwei Glucosemolekülen je ein Molekül Blausäure und Benzaldehyd enthält. Einzeln genommen sind die letzten zwei Bestandteile nicht ungefährliche Gifte. Als Kombination sind sie aber chemisch stabil und für den Organismus ungiftig. Erst durch das Enzym Beta- Glucosidase werden die einzelnen Bestandteile von B17 gespaltet. Dieses Enzym ist in hohen Mengen Bestandteil von Krebszellen. Innerhalb der Krebszelle wirken die Blausäure und das Benzaldehyd als so starkes Gift, dass der Zelltod eingeleitet wird und die Krebszelle abstirbt.

Dr. Kanernatsu Sugiura führte Ende der Siebziger Jahre am New Yorker Rockefeller Institute of Sloan Kettering Memorial Hospital eine Studie über B17 durch. Die Schlussfolgerungen von Dr. Sugiuras fünfjähriger Testreihe lauteten so:

  • Laetrile (B17) schränkte das Tumorwachstum ein

  • es verhinderte die Ausbreitung von Krebs (Metastasierung) bei Mäusen

  • es linderte die Schmerzen

  • es wirkt als Krebs-Präventivmaßnahme

  • es trug zur Verbesserung des Allgemeinbefindens bei

Quelle: Aus dem Magazin „ZeitenSchrift“, Ausgabe Nr. 37, 1. Quartal 2003

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