Öl-Dispersionsbäder – nicht nur für die Haut eine Wohltat
Es ist allgemein
bekannt, dass Wasser und Öl keine natürliche Neigung haben, sich
miteinander zu verbinden. In der Kosmetikindustrie oder für
Badezusätze setzt man deshalb Emulgatoren ein, durch die sich
Wasser und Öl vermischen lassen. Ohne Zusätze kommt ein kleines,
speziell entwickeltes Gerät mit einer mundgeblasenen
Misch-Wirbelkammer aus. Öl (ca. 1 Esslöffel) und bei Bedarf auch
ein paar Tropfen ätherische Öle, werden in einen Dosierbehälter
eingefüllt. An der unteren Kammer wird der Brauseschlauch der
Badewanne angeschlossen.
Dreht man den Warmwasser-Hahn auf, wird
das Wasser so stark beschleunigt und verwirbelt, dass ein
Unterdruck entsteht. Dadurch wird das Öl aus dem Dosierbehälter angesogen und durch eine Düse auf einen Teilchendurchmesser von
0,22 mm reduziert.
►In dieser mikroskopisch kleinen Größe und durch
die Verwirblung ist das Öl in der Lage, sich um die Wassermoleküle
zu legen und sich über Tage in dieser stabilen Form zu halten.
Anders wie bei Emulsionsbädern, die die Öle verseifen, entsteht
kein neues chemisches Gemisch. Nach wie vor kann Öl wie Öl wirken
und Wasser wie Wasser. Badet man darin, schmiegt sich die weiche
Öldispersion um den Körper, wodurch auf genial-einfache Weise das
Baden völlig neu erlebt wird.
Vorteile die sich
durch das Öl-Dispersionsgerät ergeben:
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Durch den
vorhandenen Wasserdruck wird das Leitungswasser in Rechtsdrehung
mehrfach gegen die Gravitation verwirbelt. Nach dem
österreichischen Förster und Naturforscher Viktor
Schauberger sind
Wasserwirbel, wie sie in Fluß- und Bachläufen auf natürliche
Weise entstehen, die effektivste Methode, um die Qualität des
Wassers zu verbessern und es wieder „lebendig“ zu machen. Auch
die Praxis zeigt, dass dieses Wasser beim Baden und Waschen
bekömmlicher wird und sich positiv auf das allgemeine
Wohlbefinden auswirkt.
„Ein Wasserwirbel
hat den Vorteil, dass er eine sehr große Oberfläche bildet und
damit sehr viel Sauerstoff und Energie einbinden kann. In den
Wirbeln kommt es zu Wasserabkühlung, das Wasser wird dichter. Im
Wirbel wird somit automatisch die Wasserqualität verbessert“.
Quelle: 3Sat,
nano online, „Auf geheimnisvollen Spuren.
Wassermeister Otmar Grober“, 28.08.2002
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Die
Haut profitiert durch das feinstverteilte Wasser-Öl-Gemisch, da die
Feuchtigkeitsspender und Nährstoffe wesentlich besser von den
Poren aufgenommen werden können. Bei trockener und Problemhaut
ist dies besonders wichtig, denn dadurch werden auch die tiefer
liegenden Hautschichten erreicht (die Resorption ist ca. 50
Prozent höher).
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Gibt
man ätherische Öle hinzu, werden nur drei bis vier Tropfen
benötigt. Bedingt durch die kleinmolekulare Struktur gelangen
bereits bei dieser geringen Menge, die Wirkstoffe in hoher
Konzentration und Schnelligkeit über die Haut in die Blutbahn und
ins Nerven- und Lymphsystem. Von dort dienen sie zur Abwehr von
Krankheitserregern und zur Reduzierung von Toxinen, die durch
Bakterien, Pilze, Viren, Zelltrümmer und Entzündungsstoffe
freigesetzt werden.
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Die
ätherischen Bestandteile gelangen auch als Duftstoff über die
Riechschleimhaut in das limbische System. Von dort haben Sie über
das vegetative (autonomes) Nervensystem Einfluss auf unsere
Psyche, auf die Hormonproduktion und viele andere
Körperfunktionen. Dabei wirken sie entspannend, sinnlich,
belebend, erfrischend, schleimlösend, auswurffördernd,
krampflösend und desinfizierend.
Einsatzgebiete:
Ein Bad sollte
wegen der starken Wirkung nicht länger als 20 Minuten dauern und
am besten vor der Bettruhe erfolgen.
Der Anschluss ist
übrigens absolut problemlos und auch das Säubern der Wanne nach
dem Bad ist ein Kinderspiel, da das Öl keine Neigung zeigt, an der
Wanne haften zu bleiben.

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