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So beeinflussen Vitalstoffe den Energie-
und Fettstoffwechsel
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Name |
Gruppe |
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Mehrfach ungesättigte Fettsäuren |
Langkettige Fettsäuren mit mindestens zwei freien
Doppelbindungen |
Mehrfach Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind eng mit dem Gehirn
und Hormonsystem verbunden. Hierzu ein Zitat von Joseph Hibbeln
Biochemiker und Psychiater der amerikanischen Gesundheitsbehörde
"National Institutes of Health" in Washington.
„Da die Membranen unserer Nervenzellen im Gehirn zu einem
Fünftel aus essenziellen Fettsäuren bestehen", sagt Hibbeln,
"funktioniert der Signaltransport nur dann wie geschmiert, wenn
Omega-3 und Omega-6 in der richtigen Kombination vorkommen. Und
eine Omega-3-arme Ernährung geht zudem mit einer geringen
Produktion des Neurotransmitters Serotonin einher. Niedrige
Serotonin-Konzentrationen sind aber für schwere
Niedergeschlagenheit typisch“.
Quelle: GEO Wissen 09/03, „Gefährliche Mahlzeiten“,
Joseph Hibbeln
Wenn man also bei
einer fettarmen Ernährungsweise über einen längeren Zeitraum auch
die essentiellen Fettsäuren ausklammert, sind Gedächtnisschwäche,
Konzentrationsschwierigkeiten, starke Stimmungsschwankungen und
sogar Depressionen die Folge. Ist durch die Fettreduktion erst
einmal das emotionale Gleichgewicht gestört, ist es für einen
Stress- oder Frustesser fast nicht mehr möglich, gegen die
Essattacken anzukämpfen.
Übergewicht durch den Mangel an essentiellen Fettsäuren –
eine neue Sicht, aber eine der Ursachen für Heißhunger und
Abnehmkrisen.
"Die Mediziner um Joanne F. Dorgan vom Fox Chase Krebszentrum in
Philadelphia (USA) hatten die Heranwachsenden über die ganze
Pubertät hinweg regelmäßig nach ihren Essgewohnheiten befragt
und die Konzentrationen wichtiger Sexualhormone bestimmt. Dabei
zeigte sich, dass eine fettarme Ernährung mit deutlich
geringeren Hormonspiegeln verbunden ist".
Quelle: Ulrich Dewald, „Fettarme Diät beeinflusst Hormonhaushalt
von Mädchen“, Wissenschaft.de, 01.2003
Eine fettreduzierte Ernährung ist
während der Schwangerschaft besonders schädlich
Besonders schlimm
ist eine fettreduzierte Diät in der Schwangerschaft und in der
Stillzeit (was gar nicht so selten vorkommt). Der Fötus und
Säugling braucht große Mengen ungesättigter und langkettiger
Fettsäuren für das Wachstum, den Nervenaufbau, die Funktion des
Gehirns und für die Entwicklung der Augen. Zunächst leeren sich
die mütterlichen Speicher, wodurch sich das Risiko für
depressive Phasen der Mutter erhöht. Sind diese Speicher geleert,
steigt die Gefahr einer Fehlgeburt und für Störungen der
frühkindlichen Entwicklung.
Noch ein
wichtiger Faktor bei Übergewicht:
Essentielle Fettsäuren sind in der
Lage, inaktive Fette aus den Fettzellen zu mobilisieren und der
Verbrennung zuzuführen!
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Name |
Gruppe |
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Delta-5-desaturase
Delta-6-desaturase
Delta-9-desaturase Elongase |
Enzyme |
Diese Enzyme werden benötigt um
durch Elongation und Desaturierung
Fettsäuren in höher ungesättigte
umzuwandeln. Dazu fügen sie der Fettsäure Stufe um Stufe weitere
Doppelbindungen ein und verlängern die Kette der
Kohlenstoffatome. Nur durch die Herstellung dieser
Nachfolgeprodukte kann ein viel breiteres Wirkspektrum mit den
Fettsäuren abgedeckt werden.
Omega-9 Familie
Stearinsäure (18:0)
→ Delta-9-desaturase → Ölsäure (18:1) →
Delta-6-desaturase → (18:2) → Elongase → (20:2) →
Delta-5-desaturase → Eicosatriensäure (20:3)
Omega-6 Familie
Linolsäure (18:2) →
Delta-6-desaturase → Gamma-Linolensäure (18:3) →
Elongase → (20:3) → Delta-5-desaturase →
Arachidonsäure (20:4)
Omega-3 Familie
Alpha-Linolensäure
(18:3 / ALA) → Delta-6-desaturase → (18:4) →
Elongase → (20:4) → Delta-5-desaturase →
Eicosapentaensäure (20:5 / EPA) → Elongase → Docosahexansäure
(22:6 / DHA)
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Name |
Gruppe |
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Vitamin A, E, D, K |
fettlösliche Vitamine |
Menschen mit
Problemen an Organen, die an der Fettverdauung beteiligt sind
(v.
a. Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüsen, Dünndarm) können
fettlösliche Vitamine schlechter absorbieren und leiden daher oft
an Mangelerscheinungen. Cholesterinsenkende Mittel erhöhen diesen
Effekt noch.
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Name |
Gruppe |
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Vitamin E, C, beta-Carotin, L-Cystein, Coenzym Q10, Selen,
Zink, Mangan,
reduziertes Gutathion,
Alpha-Liponsäure,
sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe |
Antioxidantien
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Fettsäuren sind
umso empfindlicher gegenüber freien Radikalen und damit vor der
Oxidation (Lipidperoxidation), je mehr Doppelbindungen ihre Kette
enthält. Solche chemischen Reaktionen lassen sich relativ leicht
beobachten, wenn man z.B. die Margarine ohne Schutz dem
Luftsauerstoff aussetzt – sie wird ranzig und riecht bzw.
schmeckt unangenehm. Geschieht der gleiche Vorgang in den
Zellmembranen, verändert sich auch hier die Struktur. Als
negative Folge verlieren „ranzige“ Membranen ihre
Reaktionsfähigkeit und sind vor allem nicht mehr dazu in der Lage
den Stoffaustausch von Nährstoffen in die Zelle und
entlastungspflichtiger Substanzen zu gewährleistet. Krankheiten,
vorzeitige Alterungserscheinungen oder sogar die Zerstörung der
Zellen sind die Folgen. Den effektivsten Schutz gegen den Zerfall der
Zellmembran bietet Vitamin E, da es direkter Bestandteil der
Membranen ist.
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Name |
Gruppe |
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Riboflavin (B2), Niacin (B3), Pantothensäure (B5), Biotin (B7),
Vitamin B12), Folsäure |
B-Vitamine
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Als Gruppe sind
B-Vitamine wichtige Co-Enzyme. Sie verbinden sich mit
fettabbauenden Enzymen, damit diese als Energiequelle genutzt
werden können.
Zusätzliche
Eigenschaften:
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Niacin (Vitamin
B3) erhöht das HDL-Cholesterin und senkt das Gesamt-
LDL-Cholesterin.
-
Vitamin B6,
Vitamin B 12 und Folsäure sind für den Aufbau und Erhalt der
fetthaltigen Substanz Myelin wichtig, die die empfindlichen
Hirn- und Ner-venzellen schützt.
-
Pantothensäure trägt zur Bildung von Cholesterin, Gallensäure
und dem Steroidhormon Cortisol bei, das die Energiegewinnung
aus Fettsäuren fördert. Zusammen mit Cystein fördert es den Einbau
der Fettsäuren in die Zellmembranen und der Myelinschicht.
-
Biotinhaltige
Enzyme sind wichtig um die Linol- und Linolensäure in höher
ungesättigte Fettsäuren umzuwandeln.
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Name |
Gruppe |
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Ascorbinsäure |
Vitamin C |
Vitamin C
ist beteiligt am Abbau von Cholesterin zu Gallensäure sowie am
Aufbau von körpereigenem Cortisons aus Cholesterin (senkt damit
erhöhte Cholesterinwerte). Als Antioxidans ist es für Schutz der
Fettsäuren wichtig, da es in den Zellmembranen oxidiertes Vitamin
E regeneriert.
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Name |
Gruppe |
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Zink, Magnesium |
Mineralien |
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Vitamin B6 und Biotin |
B-Vitamine |
Zink, Magnesium,
Vitamin B6 und Biotin fördern die Umwandlung der Linolsäure
in die Gamma-Linolensäure aus der durch Umwandlungsschritte das
Gewebshormon Prostaglandin E1 synthetisiert wird. Prostaglandin
E1 ist ein direkter Gegenspieler der Prostaglandine E2,
die als entzündungsfördernd gelten. Vor allem das lebenswichtige
Spurenelement Zink hat einen ausgezeichneten Ruf, wenn es
darum geht, Entzündungsprozesse schneller abzuheilen. Am
bekanntesten ist die Wirkung bei Neurodermitis,
Wundheilungsstörungen, Verbrennungen und anderen Hautproblemen.
Wichtig ist aber
auch, die Beteiligung von Zink am Aufbau und Stoffwechsel von
Insulin, Geschlechts-, Schilddrüsen- und Wachstumshormonen, die
alle eine bedeutende Rolle im Fettstoffwechsel spielen
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Name |
Gruppe |
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Mangan |
Spurenelement |
Mangan ist wie Zink
Bestandteil vieler Enzyme und trägt zur Synthese Fetten und dem
Hormon Insulin bei. Ein Mangel führt zu einer Reduktion des
HDL-Cholesterins und fördert die Entstehung einer Fettleber, da
überschüssiges Fett nur ungenügend in viele Stoffwechselprozesse
eingebunden werden kann. Nach „Burgersteins Handbuch für
Nährstoffe“ ist bei Patienten mit Diabetes mellitus der
Manganspiegel um 50% niedriger als bei Gesunden.
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Name |
Gruppe |
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Calzium |
Mineral |
Calzium bindet in geringem Umfang Fett und Cholesterin im
Darm und hemmt dadurch die Fettresorption. Es wirkt dadurch
eventuell cholesterinsenkend und gewichtsreduzierend.
Bei gestörter
Fettverdauung und Darmentzündungen verbinden sich hohe Mengen
Calzium (auch Magnesium, Zink und
Kupfer) und Fett. Dies führt zu Fettstühlen und zu
erhöhten Oxalsäurewerten (Folge Nierensteine), da Calzium
normalerweise Oxalsäure bindet über den Harn wieder ausscheidet.
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Name |
Gruppe |
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Kupfer |
Mineral |
Bei einem Mangel
verschlechtern sich Cholesterin- Triglyzerid- und Blutzuckerwerte
(verminderte Glukosetoleranz).
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Name |
Gruppe |
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Vanadium |
Spurenelement |
Vanadium
unterstützt die Fett- und Cholesterinverwertung und hat eine
senkende Wirkung auf stark erhöhte LDL- und Triglyzeridwerte.
Im
Zuckerstoffwechsel kann Vanadium die Insulinwirkung verstärken
oder zum Teil sogar insulinähnliche Effekte stimulieren.
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Name |
Gruppe |
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Lezithin |
fettähnliche Substanz |
Lecithin enthält
die, für den Fettstoffwechsel wichtigen vitaminähnlichen
Substanzen Cholin und Inositol.
Vor allem Cholin ist wichtig
für die Fettverwertung. Es unterstützt viele Enzyme der Leber und
gewährleistet damit, dass Fettsäuren sich in der Leber nicht
anhäufen (Fettleber) und hilft ihr
sich vor Giftstoffen zu befreien.
Die bessere
Verwertung von Fettsäuren durch Lezithin, zeigt sich auch
dadurch, dass es in der Lage ist schlechte Cholesterinwerte zu
verbessern. Cholin ist außerdem nötig um für die
Nervenumhüllungen (Markschneide) Myelin herzustellen und als Bestandteil
der Zellmembran fördert es die Durchlässigkeit der Zellen für
Nährstoffe.
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Name |
Gruppe |
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Taurin, Glycin |
Aminosäuren |
Als Bestandteil
der Gallensäure spielt Taurin und Glycin eine wichtige Rolle bei
der Resorption von Fettsäuren und fettlöslicher Vitamine.
Faktoren die die
Fettverbrennung ankurbeln
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Name |
Gruppe |
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Carnitin, Creatin |
Aminosäuren |
Langkettige
Fettsäuren, benötigen Carnitin als Trägersubstanz, damit
sie die Hülle der Mitochondrien, den „Kraftwerken“ der Zellen,
durchdringen können. In den Mitochondrien wird durch
Betaoxidation aus Kohlenhydraten, Fettsäuren und Sauerstoff
Adenosintriphosphat (ATP) gebildet, das die Muskeln mit Energie
versorgt. Carnitin ist deshalb eine Schlüsselsubstanz für die
Energieproduktion, für die Fettverbrennung und damit auch für den
Fettabbau. Das gleiche gilt für Creatin, das ebenfalls für
die ATP-Produktion nötig ist und die Wiederaufnahme von ATP ins
Muskelgewebe beschleunigt und damit Schnellkraft aber auch
Ausdauerleistung erhöht.
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Name |
Gruppe |
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Magnesium |
Mineral |
Magnesium ist ein
unverzichtbarer Co-Faktor der Zellenergie (ATP) und der
Sauerstoffaufnahme von den Zellen. Das heißt, desto mangelhafter der
Stoffwechsel mit Magnesium versorgt ist, desto ungenügender ist
die Energiebereitschaft der Zellen und damit die Fettverbrennung.
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Name |
Gruppe |
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Sauerstoff |
Energieproduktion |
Stress, Bewegungsmangel, Fehlhaltung, Rauchen, ungenügendes Ein-
oder Ausatmen, Umweltverschmutzung oder vorwiegender Aufenthalt
in geschlossen Räumen kann zu einem bedrohlichen Sauerstoffmangel
führen. Folge sind körperliche und geistige Leistungsminderungen.
Es ist vergleichbar mit einer Kerze – stülpt man ein Glas über
die Kerze, wird der Sauerstoff entzogen und sie erlischt.
Bei welchem Training man am meisten
abnimmt, ist vor allem eine Frage der Kondition
Die Ansicht, dass
im optimalen Fettverbrennungsbereich auch das meiste Fett
abgebaut wird, ist weit verbreitet, kann aber auch falsch sein.
Dies mag zwar auf den ersten Blick etwas verwirren, ist aber bei
näherer Betrachtung logisch zu erklären.
Es stimmt zwar, dass bei einem gemäßigten Training (aerober
Bereich) anteilsmäßig mehr Fett verbrannt wird als bei einem
Training mit hoher Belastung (anaerober Bereich). Man muss aber
auch die Gesamtleistung des Trainierenden mitberechnen, da mit
zunehmender Belastung auch der Kalorienverbrauch steigt.
Ein Rechenbeispiel um den Zusammenhang
zu verdeutlichen:
Aerobes Training
mit niedriger Pulsfrequenz (ca. 60 Prozent der maximalen
Herzfrequenz): Bei einem langsamen Lauf verbraucht man ca. 240
Kalorien in einer halben Stunde. Bei einem Fettverbrennungsanteil
von 70 % sind dies 168 Kalorien aus Fett und 72 Kalorien aus
Kohlenhydraten.
Anaerobes Training mit einer
hohen Pulsfrequenz (75 bis 80 Prozent der maximalen
Herzfrequenz):
Bei einem
intensiven Laufen verbrennt der Stoffwechsel ca. 480 Kalorien in
einer halben Stunde. Der Fettverbrennungsanteil liegt zwar nur
bei 40 %, aber dies sind dennoch 192 Kalorien aus Fett und
288 kcal aus Kohlenhydraten. Vergleicht man beide Werte, werden
bei einem intensiven Training ca. 15% mehr Kalorien aus Fettmasse
verbraucht, als bei einem Training mit niedriger Pulsfrequenz.
Für einen trainierten
Sportler ist also ein intensives Training effektiver, wenn es
rein um den Fettverbrauch geht.
"Wenn es um Gewichtsreduktion im Sinne einer Reduktion des
Körperfettanteils geht, werden bezüglich der Fettverbrennung
durch körperliches Training von vielen "Fitness-Gurus", auch von
manchen Medizinern und sogar von einigen Sportwissenschaftlern,
vor allem aber von Trainern in Fitnessstudios unzweckmäßige
Empfehlungen abgegeben."
Quelle: "Fettverbrennung" im Sport : Mythos und Wahrheit, Dr.
Kurt A. Moosburger, Facharzt für Innere Medizin und Sportarzt,
Gesünder LEBEN 05/2005
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Name |
Gruppe |
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Bewegung |
Energieabbau |
Bewegung spielt
eine zentrale Rolle im Fettstoffwechsel. Wer sich ausreichend
bewegt, senkt seinen Cholesterin- und Blutzuckerspiegel, stärkt
Kreislauf und Immunsystem, erhöht die Sauerstoffaufnahme im
Körper und Gehirn, baut Glücks- und Kreativitätshormone auf
(Endorphine
, ACTH) und Stresshormone ab.
Beim Übergewicht
geht es vor allem darum, inaktives Fett in Energie umzuwandeln
und Muskelmasse zuzulegen. Körperliche Anstrengung erhöht die
Stoffwechselrate beträchtlich und fördert die Produktion
fettabbauender Enzyme. Diese Wirkung hält sogar noch einige
Stunden nach dem Training an. Der Körper ändert gewissermaßen
seine Einstellung. Statt Fett zu speichern, verbrennt er es
lieber.
Der Muskelaufbau
hat den Vorteil, dass Muskeln etwa doppelt so viele Energie
verbrauchen wie anderes Gewebe (auch wenn sie nicht benützt) und
je besser der Trainingszustand wird, umso schneller wird Fett zur
Energiegewinnung herangezogen. Dazu ist allerdings ein
mehrmonatiges Ausdauertraining nötig.
Teil 1,
Teil 2
Gesamtübersicht
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