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Sind
wir Früchteesser, Pflanzenesser, Fleischesser, Warmesser oder
Allesesser?
Die Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Besonders der
Aspekt, wie gesund gekochte Nahrung und Fleisch für den Menschen
ist, wird kontrovers diskutiert. Es scheint auch viel dagegen zu
sprechen, dass wir von Natur aus Fleischesser sind. Hauptsächlich
Gebiss, Kiefer, Magen und Darm unterscheiden sich beträchtlich
von fleischfressenden Tieren und sind viel eher für weichere
(pflanzliche) Nahrung ausgelegt.
Geht man davon aus, dass der Übergang vom Affen zum Menschen vor
ca. 6-7 Millionen Jahren begann, gilt dies zweifellos für einen
sehr langen Zeitraum. Vor 1-2 Millionen Jahren haben aber
umwälzende Veränderungen stattgefunden. Der Mensch lernte den
Gebrauch von Waffen, Werkzeugen und Feuer. Durch die Waffen
musste er nicht mehr so schnell wie ein Raubtier sein und
brauchte auch nicht deren Gebiss, um das Tier töten zu können.
Die scharfen Werkzeuge ersetzten die Reißzähne zum zerkleinern
der Mahlzeit und durch das Feuer wurde das Fleisch weich und
leichter verdaubar. Dieser „Fortschritt“ ermöglichte es dem
Urmenschen, fast alles zu essen, was die Natur bot und es
ermöglichte ihnen, dass sie sowohl in gemäßigten, wie auch in
sehr unwirtlichen Klimazonen überleben konnten.
Man kann sich natürlich streiten, ob unser
Stoffwechsel immer noch auf die Nahrungszusammensetzung der
Frühmenschen angewiesen ist oder ob 1-2 Millionen Jahre genügen,
um sich an die „neue“ Kost zu gewöhnen.
Was spricht dafür, alle Lebensmittel ohne
jegliche Hitzebehandlung zu verzehren
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Mit der alleinigen Zufuhr von
Rohkost, können sich innerhalb kurzer Zeit wunderbare
Heilungserfolge einstellen.
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Rohkost hat die höchste Dichte an
Vitalstoffen.
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Bei einer Überhitzung der Nahrung,
steigt die Anzahl der weißen Blutkörperchen im Blut an
(Erklärung folgt).
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Die Hauptnährstoffe können durch
die Hitze negativ verändert werden. Fette oxidieren, Eiweiß
gerinnt und Kohlenhydrate verkleistern.
-
Rohkost hat nach dem
Biophotonenforscher Fritz Albert Popp die höchste ordnende Kraft
aller Lebensmittel.
Was
dagegen spricht:
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Der Forscher Dr. Weston A. Price
stellte fest, dass alle traditionell lebenden Naturvölker Fisch
und Fleisch aßen, einen Teil ihrer Nahrung kochten und sich
dennoch bester Gesundheit erfreuten. Wesentlich bedrohlicher ist
daher der Um-stand, dass wir seit zwei Generation in einer
Überflussgesellschaft und seit einer Generation in einer
Fastfood-Gesellschaft leben. Außerdem bewegen wir uns in Beruf
und Freizeit wesentlich weniger.
-
Vital- und Nährstoffe können so
stark in den Zellstrukturen gefangen sein, dass sie erst durch
die Erwärmung herausgelöst werden (z.B. der Pflanzenfarbstoff
Lycopin).
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Manche Nahrungsmittel sind im
gekochten Zustand verträglicher, als wenn sie roh gegessen
werden.
-
Strenge Rohkost über einen
längeren Zeitraum, wird nicht von jedem Menschen vertragen, da
jeder Mensch einen individuellen Stoffwechsel hat.
-
Die Geisteshaltung zur Ernährung
spielt eine wichtige Rolle
Der letzte Punkt, ist wie der
individuelle Stoffwechsel, von entscheidender Bedeutung. Auch
wenn, die Rohkost theoretisch das Optimum für den Menschen wäre,
spielen doch wesentlich mehr Faktoren eine Rolle, ob sie auch in
der Lage ist andere Bedürfnisse des Menschen zu befriedigen.
Durch
die Aufnahme besonders gesunder Nähr- und Vitalstoffstoffe
stellen sich nicht automatisch Lebensfreude, Genuss,
Geselligkeit, Befriedigung der Sinne, Harmonie und seelische
Ausgeglichenheit ein.
Der letzte Punkt lässt sich durch
die beiden bekanntesten deutschen Rohköstler: Helmut Wandmaker
und Franz Konz belegen. Diese bekämpfen sich nicht nur
untereinander, es fehlt ihnen auch an jeglicher Toleranz, wenn
jemand nicht „Ihren“ Weg einschlägt.
Franz Konz z.B. teilt den Menschen in acht Stufen ein. Je nachdem
wie hoch der Grad der Urzeitkost (fast alle Nahrungsmittel aus
Wildwuchs) ist, desto besser ist das gesundheitliche und
seelische Wohlbefinden. Es gibt aber auch den Punkt, der
Unantastbarkeit der Lehre und dass man sich schon fast
sektenartig über die Menschen erhebt.
Dazu die letzte seiner acht Stufen:
8.
Sich-kaputtmach-Stufe der Primitivlinge
„Meist Junkfood aus Imbiß- und Hamburgerläden. Das Leben ist nur
ausgerichtet auf Genuß und außergewöhnliche Suchterlebnisse. Da
rede ich über die Folgen, die auf solche PD- und PP- Menschen
zukommen erst gar nicht.
PD-Leute = Primitiv-Denker, die zu wenig Horizont besitzen, um
andersgeartete Ansichten ertragen zu können, um dann mit
Gehässigkeiten oder hinterhältigem Terror nach Bürokratenart
aufzuwarten. Als Schreiber stellen sie sich dienerisch dem
kitschigen Denken der Masse zur Verfügung - deren Vorurteilen
und Dummheit laufend billiges Futter bietend, statt diese auf
ein höheres Niveau zu heben suchen.
Ich unterscheide sie allerdings sehr von den Angehörigen des
PP's, über denen sie nun doch einige Stufen höher stehen. PP,
das meint Primitiv-Pack, wie Jungnazis, drauflosschlagende
Skinheads, Kinderschänder, Fixer, Säufer, Junkies, Professoren,
die ihr Gewissen an die Junkfood-Anbieter oder die
Schlecht-Nahrungsmittel-Industrie verkaufen und Frauenquäler.“
Quelle: „Franz Konz, „Der Große Gesundheits-KONZ“,
Universitas, München 1998, Seite 541 und 1359
Inwiefern schadet
das Kochen dem Menschen?
Dazu schreibt Helmut Wandmaker in seinem Buch “Willst Du gesund
sein? Vergiss den Kochtopf”:
”Stellen wir fest, dass die Natur uns nicht mit Kochtöpfen
ausgestattet hat. Es hingen keine Cervelatwürste am Baum der
Erkenntnis! Daher ist jede Art der Feuerbehandlung eine erworbene
und kultivierte Perversion!”
Schaden uns tatsächlich so alltägliche Dinge wie eine Gemüsesuppe
oder eine Tasse Tee oder sind vielmehr die erweckten Ängste und
Schuldgefühle, die sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken?
Für alle Ernährungsformen gilt:
-
Es gibt niemals zuviel Bio sondern
zuwenig!
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Es gibt niemals zuviel gesund
zubereitete Speisen sondern zuwenig
-
Es gibt niemals zuviel Kritik an
der Massentierhaltung sondern zuwenig
-
Es gibt niemals zuviel
Umweltschutz sondern zuwenig
-
Es gibt niemals zuviel
Kinderschutz sondern zuwenig (auch in Hinsicht auf die Ernährung)
-
Nicht zu ersetzen sind tägliche
Rohkost, Bewegung, reines Wasser in Quellwasserqualität und
häufige Momente von Glück und Harmonie
Leukozytose - die negative Reaktion bei zu
stark erhitzter Nahrung
Leukozytose bezeichnet eine übermäßige Vermehrung an Leukozyten
(weiße Blutkörperchen) im Blut. Sie ist eine häufige
Begleiterscheinung von infektiösen Prozessen, kann aber auch bei
dem Verzehr von erhitzten Lebensmitteln auftreten. Daraus kann
man schließen, dass gekochte Nahrungsmittel von den
Immunkörperchen als unerwünschte Fremdkörper bekämpft werden und
als Folge werden sowohl das Immunsystem, wie auch der Zustand des
Darms negativ beeinflusst.
Festgestellt wurde dies von dem Wissenschaftler Donders im Jahre
1846. 1860 wurde von Virchow erstmals der Begriff
Verdauungs-Leukozytose geprägt und auch einer der größten
Ernährungspioniere – Prof. Werner Kollath hat die negative
Auswirkung in dem Buch „Die Ordnung der Nahrung“ beschrieben
(Erstauflage 1942). Differenzierter betrachtete diesen Vorgang
der Ernährungswissenschaftler Kouschakoff.
Er stellte in Untersuchungen fest,
-
dass dieser Vorgang nur dann
auftritt, wenn eine bestimmte kritische Temperatur überschritten
wird
-
und dass diese Temperaturgrenze
nicht bei allen Nahrungsmittelgruppen gleich hoch ist.
Gemüse hat z.B. eine kritische
Temperatur von 70° C, bei Fleisch wird diese ab 90° C erreicht
und bei Kartoffeln sind es bei der Leukozytose 93° C bzw. 62° C,
damit die Stärke der Kartoffeln nicht verkleistert. Es ist dem
inzwischen 85-jährigen Rai Stuplich zu verdanken, dass dieses
Wissen nicht nur als bloße Tatsache im Raum steht. Er entwickelte
einen Topf, mit dem man Kochen und Garen kann und doch diese
negativen Aspekte vollkommen vermeidet.
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