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Die Fallen ungesunder und
dickmachender Fettsäuren
Die moderne Lebensmittelindustrie beschert
uns ein schier unerschöpfliches Angebot an Nahrungsmitteln, denen
man den hohen Fettanteil und die Art der Fettsäuren nicht
ansieht. Damit diese Lebensmittel über einen langen Zeitraum
haltbar bleiben, verändert die Nahrungsmittelindustrie einen
großen Teil der Fettsäuren. Die schneller verderblichen
ungesättigten Fettsäuren werden durch die Fetthärtung bzw.
Fettmodifikation in gesättigte Fettsäuren umgewandelt.
Verschärft wird dieses Problem durch
einen gleichzeitig hohen Gehalt an einfachen Kohlenhydraten
(Zucker, Weißmehl) in den Lebensmitteln und durch übermäßigen
Alkoholgenuss. Werden die zugeführten Kohlenhydrate nicht als
Energie verbraucht (Bewegungsmangel), wandelt die Leber diese
ebenfalls in Fettsäuren um und treibt, zusammen mit den
versteckten Fetten, die Triglyceridwerte im Blut in die Höhe.
Dauerhaft hohe Werte dieser Neutralfette sind ein Risikofaktor für
Fettstoffwechselstörungen, der Insulinresistenz, des metabolischen
Syndroms und der Verfettung unseres wichtigsten Stoffwechselorgans
– der Leber.
Hier ein Beispiel, wie aus einem gesunden Produkt eine Fettfalle
wird (Werte pro hundert Gramm):
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Kartoffeln,
geschält und gekocht |
Bratkartoffel |
Pommes Frites
aus der Friteuse |
Kartoffelchips |
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75
kcal / 0,3 g Fett |
161 kcal / 8 g Fett |
272 kcal / 13 g Fett |
549 kcal / 40 g Fett |
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2,1 mal mehr
kcal |
3,6 mal mehr
kcal |
7,3 mal mehr
kcal |
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26 mal mehr
Fett |
43 mal mehr
Fett |
133 mal mehr
Fett |

Wichtig:
Probleme bereiten vor allem die langkettig gesättigten Fettsäuren.
Die sehr seltenen kurzkettig gesättigten Fettsäuren, wie sie im
Kokosfett enthalten sind,
werden anders verstoffwechselt und schaden nicht.
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