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Schnelle und dauerhafte Hilfe bei Mundgeruch

Nur selten ist eine mangelnde Zahn- und Mundhygiene Auslöser für Mundgeruch. Am häufigsten ist es eine übermäßige Besiedlung bestimmter gasbildender Bakterien, die sich mit herkömmlichen Pflegemitteln nicht zurückdrängen lassen.

Verantwortlich für die übel riechenden Düfte sind schwefelhaltige Verbindungen. Jeder kennt die unangenehme Atemfahne, die manche Mitmenschen nach dem Genuss von Zwiebeln oder Knoblauch verbreiten. Die an und für sich gesunden Geruchsstoffe sind aber nicht nur in bestimmten Gemüsesorten enthalten. Milch, Käse, Fleisch, Eier und andere proteinhaltige Nahrungsmittel, aber auch Blut, Speichel und abgestoßenes Gewebe enthalten immer mehr oder weniger übel riechende Schwefel-Anteile. Wegen den geringen Konzentrationen nimmt man den Geruch zwar nicht wahr, aber bestimmte Bakterien im Mund und Rachenraum können diese Substanzen abbauen und sozusagen als „Minifahne“ ausscheiden. Finden diese Bakterien für sie günstige Wachstumsverhältnisse vor oder vermehren sich die Bakterien aus anderen Gründen (oft genetisch bedingt) unverhältnismäßig schnell, wird die Geruchsbildung so stark, dass die Atemluft dauerhaft schlecht riecht.

Leider halten sich die für den Schwefelgeruch verantwortlichen Bakterien bevorzugt in Nischen auf, die relativ trocken und sauerstoffarm sind. Dies sind Plätze wie die Zahnzwischenräume, unterhalb der Zunge, in den feinen Spalten der Zunge und der Mundschleimhaut sowie im Rachen. Also alles Plätze, die für eine Zahnbürste oder Zungenschaber nur sehr schlecht zu erreichen sind. Auch wer krankheitsbedingt unter einem trockenen Mund leidet, hat sehr oft eine höhere Konzentration dieser flüchtigen Schwefelstoffe in der Atemluft. Es fehlt der sauerstoffhaltige Speichel, der die Vermehrung dieser anaeroben Bakterien unterdrückt. Die alkoholhaltigen Mundwässer sind keine Lösung. Auf Dauer wird das Zahnfleisch und die Mundschleimhaut geschädigt und wie bei jeder Art von Alkoholgenuss die Mundtrockenheit gefördert. So können sich die anaeroben Bakterien sogar noch besser vermehren können.

Durch die antibakteriellen Eigenschaften einer Mischung aus ätherischen Ölen, lassen sich auch ohne aggressive Substanzen die schwefelproduzierenden Bakterien auf ein „erträglicheres“ Maß reduzieren oder die gesunde Mundflora wird vollkommen wieder hergestellt. Positiver Nebeneffekt: Durch die ätherischen Öle bekommen Sie sofort einen angenehmeren und frischeren Atem.

„Die aktuellen Untersuchungen zeigen, dass ätherische Öle in Mundspüllösungen einen sehr breiten Effekt gegen Bakterien auf dem Biofilm haben. In zwei Studien wurde der breite bakterienabtötende Effekt von ätherischen Ölen nachgewiesen. Um die Effektivität Ihrer Zahnpflege zu sichern, empfiehlt sich die regelmäßige Anwendung von Mundspüllösungen mit ätherischen Ölen“.

 

Quelle: Gesundheit-Aktuell.de,

„Ätherische Öle im Management der Mundgesundheit“, 

intermed Verlagsgesellschaft mbH, Fulda

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