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Natürliche Mittel
– ebenfalls ein Grad zwischen Sicherheit und Leichtsinn?
Es ist schwer, hierauf eine
allgemeingültige Antwort zu geben, da der Erfolg der Schulmedizin
und der alternativen
Heilkunde von der richtigen Diagnose, der Behandlung und der
Qualität des ausgesuchten Mittels abhängig ist. Damit sind beide
Systeme anfällig gegen Fehlentscheidungen und letztendlich sind
sie natürlich auch abhängig von der Mitarbeit und Situation des
Patienten. Beide Methoden würden aber davon profitieren, wenn ein
Austausch stattfinden würde. Die Naturheilkunde erhebt nicht den
Anspruch, jede Krankheit heilen zu können.
►Aber
gerade weil wir uns mit gefährlichen Erregern einen Wettlauf um
Leben und Tod liefern, müssen wir uns hochwirksame Antibiotika für
die Zukunft bewahren. Am besten dadurch, dass sie dort wo
sie nicht notwendig sind, durch natürliche Mittel wie z.B. einer
Mischung ätherischer Öle ersetzt würden.
Es ist ein
Irrglaube, dass Mittel gegen Krankheitserreger eine Erfindung der
Wissenschaft sind. Pflanzen produzieren sie seit Jahrmillionen, da
auch sie sich vor Erregern und Schädlingen schützen müssen. Der
entscheidende Vorteil dieser „Biowaffen“ aber ist: Sie sind weit
flexibler als synthetische Medikamente, da sie nicht nur
Bakterien, sondern gleichzeitig auch Viren, Pilze und andere
Mikroorganismen wirksam bekämpfen können. Ätherische Öle bestehen
nicht umsonst zum Teil aus mehreren hundert Stoffen.
►Im Hinblick
auf mögliche Resistenzen ist dieser „Code“ für alle Arten
der Erreger viel schwieriger zu knacken, als der von
Monosubstanzen. Dies ist auch ein Grund, warum ätherische Öle
oftmals eine bessere Wirkung haben als synthetisch hergestellte
Mittel.
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