Die verschiedenen
Anwendungen
Wichtig!
Ätherische Öle sind
hochkonzentrierte Substanzen. Die innerliche Einnahme und auch
die Anwendung zur Hautpflege benötigt unbedingt eine Verdünnung
mit einem Trägeröl.
►Der Anteil
natürlicher ätherischer Öle beträgt 2,5%, der Rest besteht aus
einem hochwertigen Speiseöl. In dieser Mischung ist das Öl
außerordentlich gut verträglich und dennoch ein
„Reinigungsmittel“ mit optimalen Ergebnissen. Wer zu Allergien
oder Überempfindlichkeiten neigt, sollte aber zur Vorsicht
dennoch einen Verträglichkeitstest machen.
Hauttest:
Etwas Öl in die Armbeuge
träufeln und verreiben. Reagiert die Haut mit Rötung,
Bläschenbildung oder Juckreiz, kann dies ein Anzeichen sein, dass
das Öl nicht vertragen wird.
Innerlich:
Verreiben Sie 1 Tropfen der Mischung auf die innere Seite der
Unterlippe. Diese ist ein guter Gradmesser für
stoffwechselbedingte Allergien.
Kommt es nach Minuten (oder Stunden) zu keiner Reaktion
(Juckreiz, Schwellung, Entzündung), wird die Essenz in der Regel
ohne Probleme vertragen.
Anwendung
Zur Vorbeugung:
Ein Erwachsener nimmt bis
zu 2-3 x 5 Tropfen täglich ein. Langsam im Mund zergehen lassen
und erst dann herunterschlucken. Die Mundschleimhaut ist ein
idealer Ort für die Resorbierung von Wirkstoffen. Sie ist
besonders gut durchblutet und relativ dünn, wodurch die
ätherischen Substanzen innerhalb kürzester Zeit dem Blut
zugeführt werden und ein schneller Wirkungseintritt garantiert
ist.
Bei starken
Anforderungen an das Immunsystem:
3 x 10 Tropfen über einen
Zeitraum von einem ¾ Jahr einnehmen. Auch hier die Mischung
langsam im Mund zergehen lassen und erst dann herunterschlucken.
Kinder:
Kinder ab 3 Jahren können
das Mittel bei entsprechend deutlich geringerer Dosierung nutzen.
Zur Mundhygiene und
als Erfrischungsprodukt:
Die Mischung pflegt und
desinfiziert den Mund, sorgt für angenehmen Atem und wirkt
allgemein belebend und harmonisierend. Bei Mundgeruch mischen Sie
ein paar Tropfen mit einem halben Glas Wasser oder Tee (am besten
Grün- oder Schwarztee) und spülen und gurgeln Sie damit ausgiebig
den Mund und Rachenraum. Wiederholen Sie
diesen Vorgang dreimal täglich.
Äußere Anwendung:
Hautprobleme gehen häufig
mit einer erheblichen Belastung unterschiedlichster Erreger und
Entzündungen einher. Oft auch deshalb, weil man den meist
anhaltenden und schmerzhaften Juckreiz mit Kratzen lindern
möchte. Bereits vorhandene Erreger werden in der Umgebung
verteilt, neuen Erregern das Eindringen in die verletzte Haut
erleichtert. Das gilt auch für Erkrankungen direkt unterhalb der
Haut (Akne, Furunkel etc.). Durch das geringe Molekulargewicht
können ätherische Öle sowohl auf der Haut als auch auf die
Unterhautschichten, der Interzellularflüssigkeit bis hinein in
das Lymphsystem (wichtig für die Entgiftung und Ausleitung)
desinfizierend und antiseptisch wirken.
Die
Mischung kann bei schlecht heilenden Wunden, Verbrennungen,
Warzen, Akne, Furunkeln, Pilzbelastungen, Insektenstichen,
entzündeten Hautstellen (auch Neurodermitis und Psoriasis) pur
auf die Haut aufgetragen werden, was oft zu einer spürbaren
Verbesserung des Hautbildes beitragen kann. Bei empfindlicher
Haut mischt man das Öl nochmals 1:10 mit einem hochwertigen
Speiseöl. Als Pflanzenöl eignen sich am besten
kaltgepresste (native) Öle aus kontrolliert biologischem Anbau.
"Der Herr lässt
die Arznei aus der Erde wachsen, und ein Vernünftiger verschmäht
sie nicht".
Altes Testament