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Indikationen
von mittelkettigen Fettsäuren
Aus den zahlreichen positiven
Eigenschaften ergeben sich umfangreiche Einsatzformen:
Ø
Bei verminderter
Nährstoffausnutzung durch die totale oder teilweise Entfernung
o
des Magens
o
der Bauchspeicheldrüse
o
oder des Dünndarms
Ø
Fettverdauungsstörungen und Stoffwechselstörungen ausgelöst durch
o
verminderte Gallensekretion
o
Gallenstau
o
Mangel an Verdauungsenzymen
o
Chylurie (milchige Trübung des Harns infolge
Fettbeimengungen)
o
Hyperchylomikronämie (krankhaft erhöhte
Triglyceridwerte im Blut)
o
Mangel an Fett-Eiweißkomplexen (Alpha-Beta-Lipoproteinämie)
o
Mukoviscidose (eine angeborene Erkrankung der
Schleimhautdrüsen, durch die abnorm viel zähflüssiges Sekret
gebildet wird)
Ø
Störungen des Lymphsystems
o
krankhaft erweiterte Lymphgefäße (intestinale
Lymphangiektasie), die mit einer Abflussbehinderung von
langkettigen Fettsäuren einhergehen
o
Ansammlung von Lymphflüssigkeit im Brustkorb (Chylothorax)
Ø
Im Rahmen einer
Ernährungstherapie z.B.
o
bei schweren Krankheiten wie Krebs, Aids,
chronischer Stauung des Darminhaltes
o
nach Unfällen und Operationen
o
bei einer künstlichen Ernährung
o
zur Gewichtsabnahme
o
als leicht verfügbare Energiequelle beim Sport
Ø
Bei entzündlichen
Darmerkrankungen im akuten Schub ausgelöst durch
o
Zöliakie, Sprue
o
dem Erreger Morbus Whipple
o
strahlenbedingt (Strahlenenteritis)
o
Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
Gesamtübersicht
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