Ohne Fettsäuren keine geregelte
Sauerstoffversorgung
Eine
gute Versorgung mit Sauerstoff ist bei weitem nicht nur davon
abhängig, ob wir über die Lungen (äußere Atmung) genügend
Sauerstoff aufnehmen.
►Viel entscheidender ist die innere Atmung
(Zell- oder Gewebsatmung). Um diese zu gewährleisten, muss der
Körper ständig Atmungsenzyme (Atmungsfermente) aufbauen. Neben
bestimmten Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen benötigen wir
dazu auch mehrfach ungesättigte Fettsäuren aus den Zellmembranen.
Fehlen diese, sinkt die Zellatmung und es reduzieren sich viele
Stoffwechselvorgänge, die für die Energiegewinnung erforderlich
sind.
Die Folgen einer schlechten Sauerstoffversorgung sind
schwerwiegend
Das Spektrum reicht von Müdigkeit, Konzentrations-
und Gedächtnisstörungen, Schmerzen im Gewebe, Gefäßverengung,
Potenzstörungen, Immunschwäche bis hin zu Nervenschädigungen. Die
schlimmste Folge der blockierten Atmungskette ist jedoch, wenn
durch dauerhaften Sauerstoffmangel der Zellstoffwechsel auf Gärung
(anaerob, ohne Sauerstoff) umstellen muss. Die Energiegewinnung
der Zelle (ATP) bricht dann fast vollständig zusammen, da bei
Gärung (Glykolyse) nur 2 kcal Energie erzeugt werden, während mit
Sauerstoff die 26fache Menge (52 kcal) zur Verfügung steht.
►Als
Folge entstehen Zellgifte, das Immunsystem ist anfälliger für
Krankheitserreger und die Gefahr steigt drastisch dass die Zelle
zur Krebszelle mutiert. Um diesen Kollaps zu stoppen und sogar
rückgängig zu machen, benötigen wir reaktionsfreudige, mehrfach
ungesättigte Fettsäuren und, wie die deutsche Forscherin Dr.
Johanna Budwig nachweisen konnte, bestimmte Eiweißverbindungen,
die diesen Prozess unterstützen.
1
2 [3] 4
5
6
7
8
Gesamtübersicht
nach oben |