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Mehrfach ungesättigte Fettsäuren
tragen elektrische Signale mit sich
Gesättigte und ungesättigte
Fettsäuren haben nicht nur gegensätzliche Aufgaben beim
strukturellen Aufbau der Zellmembranen, sondern auch bei der Art
und Weise, wie sie mit anderen Stoffen chemisch reagieren.
►Wie der Name schon sagt, sind
gesättigte Fettsäuren schon komplett beladen. Sie haben ihre klar
definierten Aufgaben, aber sonst wenig Interesse, mit anderen
Stoffen neue Verbindungen einzugehen.
►Anders die einfach und mehrfach
ungesättigten Fettsäuren. Sie sind aufgrund ihrer
freien
Doppelbindung(en) hochreaktiv und „mischen“ sich daher im positiven
Sinne als Helfer, Auftraggeber oder Initialzündung in das gesamte
Stoffwechselgeschehen ein.
Die Nutzbarmachung
dieser Energie hängt im Wesentlichen auch von ihrem
Elektronenreichtum ab
Bei
gesättigten Fettsäuren sind die Elektronen im Fettmolekül
gefangen. Sie sichern die starre Verbindung der Atome, können sich
aber nicht lösen.
►Ungesättigte Fettsäuren haben ein Elektronenpaar mehr (also zwei).
Dieses eine Elektronenpaar erfüllt weiter die Stabilisation des
Moleküls, das andere Elektronenpaar bildet um das Molekül eine
Elektronenwolke.
„Die Elektronenwolke der hochungesättigten Fettsäuren verleiht den Zellfunktionen die
polare Kraft insbesondere der Zellteilung, der Zellatmung, und
der Zellmembran."
Quelle: „Heilende Öle“, G.A.
Ulmer, Ulmer Verlag, S. 35
Diese Eigenschaft der essentiellen
Fettsäuren als „bio-elektronischer Dynamo“ verbessert auch das
Redox-Potential und befähigt den Körper, den ph-Wert im Blut und
in den Zellen konstant zu halten. Viele Krankheiten werden durch
ein saures Milieu gefördert und die Azidose (Störung des
Säure-Basen-Haushalts) kann getrost als Volkskrankheit bezeichnen
werden. Die große Bedeutung der Elektronen für den
Säure-Basenhaushalt wird in der Broschüre „Pflanzliche Öle –
Heilkraft für Körper und Seele“ ausführlich beschrieben.

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